Doppelte Buchführung – einfach und verständlich erklärt

Doppelte Buchführung - einfach erklärt

Unternehmer sind verpflichtet, Rechenschaft über Ihre geschäftlichen Aktivitäten abzulegen. Sie müssen offenlegen, ob das Unternehmen erfolgreich war und wie hoch der Gewinn oder Verlust war. Neben vielen anderen Adressaten ist vor allem der Staat daran interessiert, aus dem Jahresabschluss die Höhe der Steuerzahlungen zu bestimmen.

Doch wie genau müssen die Unternehmen diese Rechenschaft ablegen? Der Gesetzgeber hat je nach Größe Ihres Unternehmens unterschiedliche Anforderungen an die Buchführung festgelegt. Es gibt eine einfache Buchführung und eine umfangreiche Buchführung.

In vielen Jahren der praktischen Anwendung hat sich ein bewährtes Buchhaltungssystem entwickelt, das als „doppelte Buchführung“ auch heute noch in der Geschäftswelt rege Verwendung findet. Dieser Blog-Beitrag erklärt anschaulich und verständlich das Prinzip der Doppelten Buchführung.

Was bedeutet „doppelte Buchführung“ und warum ist sie „doppelt“?

Die doppelte Buchführung (auch „Doppik“ genannt) ist ein bewährtes System in der Finanzbuchhaltung, bei dem jeder Geschäftsvorfall eines Unternehmens nicht nur einfach, sondern eben doppelt erfasst wird. Anstatt einen Vorgang wie beispielsweise den Einkauf von Waren im Wert von 100 EUR lediglich in einer Tabelle mit Datum, Betrag und Buchungstext festzuhalten, wird er hier zweimal gebucht. Das mag zunächst nach doppelter Arbeit klingen, ist es aber nicht.

In einem Buchungssatz der doppelten Buchführung werden – in der Minimal-Form – lediglich ein Betrag, ein Soll-Konto, ein Haben-Konto und ein Buchungstext in einer Buchungszeile erfasst. Auf diese Weise wird der Vorgang in der Buchführung auf einem Soll-Konto und einem Haben-Konto verbucht – eben doppelt. In der Buchhaltungssprache spricht man auch von einem „Konto“ und einem „Gegenkonto„.


Icon DefinitionDefinition „Doppelte Buchführung“

Die doppelte Buchführung ist ein Buchhaltungssystem, bei dem jeder Geschäftsvorfall zweimal erfasst wird, um eine korrekte und detaillierte Aufzeichnung der finanziellen Vorgänge zu gewährleisten. Dabei werden die Vorgänge auf einem Soll-Konto und einem Haben-Konto verbucht, was eine präzise Erfassung und Analyse ermöglichen.


Vorteil Doppelte Buchführung

Diese Form der Buchführung bietet den Vorteil, dass sie eine detaillierte und genaue Erfassung aller finanziellen Vorgänge ermöglicht. Da jeder Geschäftsvorfall auf zwei Konten verbucht wird, verbessert dies die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Buchungen erheblich. Dadurch können Unternehmen ihre Finanzlage detaillierter analysieren und fundierte Entscheidungen treffen.

Ein weiterer Vorteil besteht in der Fehlererkennung. Durch den Abgleich der Soll- und Haben-Beträge lassen sich Unstimmigkeiten und Buchungsfehler leicht identifizieren. Dies ermöglicht eine frühzeitige Korrektur und verhindert potenzielle finanzielle Ungenauigkeiten.

Zudem erleichtert die Doppik die Erstellung von Jahresabschlüssen und die Erfüllung gesetzlicher Berichtspflichten. Durch die umfassende Dokumentation aller Geschäftsvorfälle ist es einfacher, den Gewinn oder Verlust eines Unternehmens zu ermitteln und die Steuererklärung vorzubereiten.


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Nachteile Doppelte Buchführung

Ein großer Nachteil der doppelten Buchführung ist der zusätzliche Zeitaufwand und die Komplexität. Da jeder Geschäftsvorfall sowohl auf einem Soll- als auch auf einem Haben-Konto erfasst werden muss, ist die Buchhaltung zeitintensiver als eine Einnahmen-Überschussrechnung. Es erfordert Sorgfalt und Genauigkeit, um sicherzustellen, dass alle Einträge korrekt gemacht werden. Insbesondere für kleine Unternehmen mit begrenzten Ressourcen kann dies eine Herausforderung darstellen.

Ein weiterer Nachteil ist die Abhängigkeit von Buchhaltungssoftware oder professionellen Buchhaltern. Die Doppik erfordert spezifisches Wissen und technische Fähigkeiten, um sie korrekt anzuwenden. Unternehmen müssen in geeignete Buchhaltungssoftware investieren und einen professionellen Buchhalter beauftragen, der über das erforderliche Know-how verfügt. Dies kann zusätzliche Kosten verursachen, insbesondere für kleine Unternehmen mit begrenztem Budget.

Darüber hinaus kann die doppelte Buchführung in manchen Fällen zu erhöhter Bürokratie führen. Die Notwendigkeit, alle Transaktionen doppelt zu erfassen und zu überprüfen, kann zu einem umfangreichen Buchhaltungsaufwand führen. Dies kann sich insbesondere dann bemerkbar machen, wenn Unternehmen mit einer großen Anzahl von Geschäftsvorfällen oder komplexen Transaktionen zu tun haben.


Icon HinweisDoppelte Buchführung Englisch

Auch in der internationalen Business-Welt kommt die doppelte Buchführung zur Anwendung. In englischen Sprachraum wird sie als „double-entry accounting“ oder „double-entry bookkeeping“ bezeichnet.


Konten bei der Doppelten Buchführung

Bei der doppelten Buchführung werden in erster Linie Bestands- und Erfolgskonten unterschieden. Die Bestandskonten dienen dazu, die Vermögenswerte, das Eigenkapital und die Schulden eines Unternehmens in der Bilanz darzustellen. Ähnlich wie in der Bilanz gibt es bei den Bestandskonten Aktivkonten (linke Seite der Bilanz) und Passivkonten (rechten Seite der Bilanz).

Im Gegensatz dazu finden sich die Erfolgskonten in der Gewinn- und Verlustrechnung und geben Auskunft über die Aufwendungen auf der linken Seite und die Erträge auf der rechten Seite.


Icon BeispielBeispiel „Aktive Bestandskonten“

Folgende Bestandskonten finden sich beispielhaft auf der Aktiv-Seite der Bilanz:

  • immaterielle Vermögensgegenstände (Anlagevermögen)
  • Rohstoffe (Umlaufvermögen)
  • aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Im Anlagevermögen werden Vermögensgegenstände erfasst, die Ihrem Unternehmen langfristig zur Verfügung stehen, länger als ein Jahr. Hierzu zählen unter anderem Fahrzeuge, Maschinen, technische Anlagen und Gebäude. Im Gegensatz dazu werden im Umlaufvermögen die kurzfristigen Bestände Ihres Unternehmens ausgewiesen, wie zum Beispiel Materialien, Vorräte, Bankkonten, Geldmarktkonten und Bargeld in der Kasse.


Icon BeispielBeispiel „Passive Bestandskonten“

Folgende Bestandskonten finden sich beispielhaft auf der Passiv-Seite der Bilanz:

  • Gezeichnetes Kapital
  • Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
  • Rückstellungen
  • passive Rechnungsabgrenzungsposten

Das Eigenkapital gibt Auskunft über die finanziellen Mittel, die entweder bei der Gründung des Unternehmens eingebracht wurden oder die durch Rücklagen im Laufe der Zeit entstanden sind. Es stellt somit das persönliche Investment in das Unternehmen dar.


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Auf der anderen Seite wird im Fremdkapital (Verbindlichkeiten) das Kapital erfasst, das von externen Quellen stammt. Dies umfasst beispielsweise Darlehen von Banken oder laufende Schulden gegenüber Lieferanten. Das Fremdkapital zeigt somit die finanziellen Verpflichtungen eines Unternehmens gegenüber Dritten.


Icon BeispielBeispiel „Aufwandskonten“ (Gewinn- und Verlustrechnung)

Folgende Aufwandskonten finden sich beispielhaft in der Gewinn- und Verlustrechnung:


Auf den Aufwandskonten werden beispielsweise die Kosten erfasst, die ein Betrieb für die Herstellung und Vermarktung seiner Produkte oder Dienstleistungen aufwenden muss. Diese Konten dienen dazu, die Aufwendungen im Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit zu verfolgen. Dabei liegt der Fokus auf einem kurzfristigen Betrachtungszeitraum, in dem beispielsweise der Verbrauch von Waren und Dienstleistungen erfasst wird.


Icon BeispielBeispiel „Ertragskonten“ (Gewinn- und Verlustrechnung)

Folgende Aufwandskonten finden sich beispielhaft in der Gewinn- und Verlustrechnung:

  • Umsatzerlöse
  • Zinseinnahmen
  • Mieteinnahmen

Die Ertragskonten bilden die Einnahmenseite eines Unternehmens ab. Auf ihnen werden die Geldzuflüsse aus dem laufenden operativen Geschäft sowie eventuelle Sondereinnahmen erfasst. Diese Konten dienen dazu, die Erlöse und Einnahmen zu verfolgen, die ein Betrieb durch den Verkauf von Produkten oder die Erbringung von Dienstleistungen generiert.

Doppelte Buchführung: Pflicht?

Im Handelsgesetzbuch (HGB) sind die Buchführungspflichten festgelegt; nicht für jedes Unternehmen ist diese Form der Buchführung automatisch vorgeschrieben. Kleinere, nicht eingetragene Betriebe haben die Möglichkeit, eine einfachere Buchführungsmethode anzuwenden – die Einnahmenüberschuss-Rechnung (EÜR).

Alle anderen Unternehmen müssen die anspruchsvollere Methode mit Soll- und Haben-Buchungen verwenden und am Ende des Jahres eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie eine Bilanz erstellen.

Die folgenden Kriterien sind relevant für die Verpflichtung zur doppelten Buchführung:

  1. Unternehmensform: Bestimmte Rechtsformen erfordern automatisch die doppelte Buchführung. Dazu gehören Kommanditgesellschaften (KG), Offene Handelsgesellschaften (OHG), Aktiengesellschaften (AG), Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) und Mischformen wie GmbH & Co. KG.
  2. Eintrag ins Handelsregister: Die genannten Gesellschaften unter „Unternehmensform“ müssen gesetzlich im öffentlichen Handelsregister eingetragen sein. Auch wenn keine Pflicht zur Eintragung besteht, können Unternehmer freiwillig eine Eintragung vornehmen, selbst bei sehr kleinen Betrieben. Dies ist beispielsweise für einfache Kaufleute möglich, die dadurch zu „eingetragenen Kaufleuten“ (e.K.) werden. Dadurch sind sie gesetzlich zur Buchführung verdonnert, auch wenn sie aufgrund ihrer Größe ohne Handelsregistereintrag nicht dazu verpflichtet wären.
  3. Umsatz und Gewinnschwellen: Einzelunternehmen müssen die doppelte Buchführung anwenden, wenn sie bestimmte Umsatz- und Gewinngrenzen überschreiten. In diesem Fall werden sie nicht mehr als schützenswerte Kleinunternehmen betrachtet, sondern gelten als rechenschaftspflichtige Mittel- oder Großunternehmen. Grundsätzlich greift die Buchführungspflicht ab einem Umsatz von mehr als 600.000 EUR oder einem Gewinn von mehr als 60.000 EUR pro Geschäftsjahr. Für landwirtschaftliche Unternehmen gilt zusätzlich eine Obergrenze für die Nutzfläche (25.000 EUR). Wird diese überschritten, besteht ebenfalls Buchführungspflicht.
  4. Sonderformen der wirtschaftlichen Betätigung: Freiberufler (Ärzte, Architekten, Rechtsanwälte, Journalisten usw.), Selbstständige und Kleinunternehmer sind von der Verpflichtung zur doppelten Buchführung grundsätzlich befreit, sofern keine (freiwillige) Eintragung ins Handelsregister erfolgt ist. Diese kreativen und eigenverantwortlich tätigen Unternehmer können ihren Gewinn anstelle der doppelten Buchführung mithilfe einer einfacheren Einnahmenüberschuss-Rechnung (EÜR) ermitteln.

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Doppelte Buchführung: Geschichte

Die Geschichte der doppelten Buchführung reicht zurück bis ins 15. Jahrhundert, als das Konzept erstmals in Italien entwickelt wurde. Damals wurden die wirtschaftlichen Aktivitäten in den aufstrebenden Handelszentren immer komplexer; die Händler begannen nach effektiven Methoden zu suchen, um ihre Finanzen zu verwalten.

Der Franziskanermönch Luca Pacioli gilt als einer der Wegbereiter der doppelten Buchführung. Im Jahr 1494 veröffentlichte er sein berühmtes Werk „Summa de Arithmetica, Geometria, Proportioni et Proportionalita„, in dem er die grundlegenden Prinzipien der doppelten Buchführung beschrieb. Pacioli erkannte die Bedeutung der doppelten Erfassung von Geschäftsvorfällen, um eine korrekte und transparente Finanzbuchhaltung zu gewährleisten.

Die Doppik breitete sich pandemisch in ganz Europa aus und wurde zum Standard in der Geschäftswelt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden verschiedene Varianten und Verbesserungen des Systems entwickelt, aber das grundlegende Prinzip blieb unverändert: Jeder Geschäftsvorfall wurde auf zwei Konten verbucht, einem Soll-Konto und einem Haben-Konto. So wie es heute noch millionenfach in den Buchhaltungsabteilungen praktisch erfolgt.

Da die doppelte Buchführung den Unternehmen half, ihre finanziellen Transaktionen genau zu erfassen und nachzuvollziehen, entstand buchfestes Vertrauen bei Geschäftspartnern und Investoren.

Dies erleichterte die Beurteilung der finanziellen Lage der doppelt buchenden Unternehmen. Das System erwies sich als äußerst effektiv bei der Fehlererkennung und ermöglichte es den Unternehmen, potenzielle Ungenauigkeiten frühzeitig zu korrigieren -ein Vorteil gegenüber den einfach buchenden Kollegen .

Mit der fortschreitenden Entwicklung der Wirtschaft und des Handels wurde die doppelte Buchführung zu einem unverzichtbaren Instrument für Unternehmen aller Art und Größe. Sie bildete die Grundlage für die Erstellung von Jahresabschlüssen, die Erfüllung gesetzlicher Berichtspflichten und die Analyse der finanziellen Leistungsfähigkeit eines Unternehmens.

Die Geschichte der doppelten Buchführung ist eine Geschichte der Evolution und Anpassung an die sich verändernden Anforderungen der Geschäftswelt. Sie hat dazu beigetragen, die Finanztransparenz zu verbessern, das Vertrauen in die Wirtschaft zu stärken und die Grundlage für eine effektive Unternehmensführung zu schaffen.

In einer Zeit, in der Finanzintegrität und -verantwortung eine große Rolle spielen, bleibt die doppelte Buchführung auch viele Jahrhunderte nach ihrer Erfindung ein zentrales Instrument für Unternehmen, um ihre Finanzen genau zu erfassen und zu verwalten.

Zusammenfassung

Unternehmer müssen ihre geschäftlichen Aktivitäten offenlegen und Rechenschaft darüber ablegen. Die Buchführung spielt dabei eine entscheidende Rolle, da sie Aufschluss über den Erfolg des Unternehmens und den erzielten Gewinn oder Verlust gibt. Je nach Größe des Unternehmens gelten unterschiedliche Anforderungen an die Buchführung.

Die doppelte Buchführung erfasst jeden Geschäftsvorfall zweimal, um eine genaue und vollständige Aufzeichnung der finanziellen Vorgänge zu gewährleisten. Jeder Vorgang wird auf einem Soll-Konto und einem Haben-Konto verbucht. Dies ermöglicht eine bessere Transparenz, Fehlererkennung und erleichtert die Erstellung und Auswertung von Jahresabschlüssen.

Die doppelte Buchführung bietet den Vorteil einer detaillierten Erfassung aller finanziellen Vorgänge, ermöglicht fundierte Entscheidungen und erleichtert die Erfüllung gesetzlicher Berichtspflichten. Sie hat jedoch auch Nachteile, da sie mehr Zeit und Komplexität erfordert, und es kann von Buchhaltungssoftware oder professionellen Buchhaltern abhängig sein. Die erhöhte Bürokratie kann zudem eine Herausforderung für Unternehmen mit vielen Transaktionen darstellen.


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FAQ Doppelte Buchführung

Was versteht man unter doppelter Buchführung?

Die doppelte Buchführung ist ein bewährtes Buchhaltungssystem, bei dem jeder Geschäftsvorfall zweimal erfasst wird, um eine genaue und detaillierte Aufzeichnung der finanziellen Vorgänge zu gewährleisten. Dabei werden die Vorgänge auf einem Soll-Konto und einem Haben-Konto verbucht, was eine präzise Erfassung und spätere Analyse ermöglichen.

Was gehört alles zur doppelten Buchführung?

Zur doppelten Buchführung gehören die doppelte Erfassung jedes Geschäftsvorfalls auf einem Soll-Konto und einem Haben-Konto sowie die Unterscheidung von Bestandskonten (Vermögen, Eigenkapital, Schulden) und Erfolgskonten (Aufwendungen, Erträge) zur korrekten und detaillierten Aufzeichnung der finanziellen Vorgänge eines Unternehmens.

Was ist der Unterschied zwischen einfacher und doppelter Buchführung?

Die einfache Buchführung erfasst Geschäftsvorfälle nur einmal, während die doppelte Buchführung jeden Vorgang doppelt verbucht (im Soll und im Haben). Die einfache Buchführung geht systematisch schneller und einfacher, während die doppelte Buchführung eine präzisere Aufzeichnung und Transparenz der finanziellen Aktivitäten sicherstellt.

Wer muss die doppelte Buchhaltung führen?

Die Buchführungspflicht nach doppelter Buchführung gilt für bestimmte Unternehmensformen wie KG, OHG, AG und GmbH, die im Handelsregister eingetragen sind, sowie für Unternehmen, die bestimmte Umsatz- und Gewinnschwellen überschreiten. Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmer, die nicht ins Handelsregister eingetragen sind, können einen Bogen um die doppelte Buchführung machen und die einfache Buchführung praktizieren.

Was sind die Vorteile der doppelten Buchführung?

Die doppelte Buchführung ermöglicht eine genaue und detaillierte Erfassung aller finanziellen Vorgänge, was Unternehmen eine bessere Transparenz, Nachvollziehbarkeit und fundierte Entscheidungsfindung ermöglicht. Zudem unterstützt sie die Fehlererkennung, erleichtert die Erstellung von Jahresabschlüssen und hilft bei der Erfüllung gesetzlicher Berichtspflichten.

Eine Antwort

  1. Der Artikel über die doppelte Buchführung hat mir wirklich die Augen geöffnet. Ich habe gerade begonnen, diese Methode in meiner Buchhaltungsarbeit anzuwenden, und ich bin erstaunt über die Transparenz und Fehlererkennung, die sie ermöglicht. Es hat bereits dazu beigetragen, unsere finanzielle Genauigkeit zu verbessern und mir mehr Vertrauen in meine Arbeit gegeben.

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